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Alpin Survival 2017

Blick von der Gemmi nach Leukerbad im Wallis
Blick von der Gemmi nach Leukerbad im Wallis

Direkt nach den Semesterprüfungen absolvierten wir zusammen mit der PK 12 und drei Super Puma FLIR-Operateuren den Alpin Survival Kurs 2017. Am Donnerstag, den 02.02.2017, verschoben wir in Richtung Leukerbad, wo uns die Seilbahn auf den 2270 m.ü.M gelegenen Gemmipass beförderte. Ziel dieses Kurses war es, die Risiken und Gefahren im alpinen Gelände kennenzulernen und die Mittel, welche uns in einer Notsituation zur Verfügung stehen, richtig anzuwenden. Die ersten zwei Tage waren geprägt von verschiedenen Theorien. Am Sonntag konnten wir das erlangte Wissen im Gelände in die Praxis umsetzen. Wir lernten während dem Biwakbau, dank optimalem Survivalwetter (starker Schneefall und Windböen), die Stärken und Schwächen unseres Materials kennen. Langsam brach die Nacht über dem Gemmipass herein und die Kursteilnehmer verschwanden in den gebauten Unterkünften, welche während der gesamten Nacht guten Schutz gegen Wind und Kälte boten. Dies war auch nötig, da die Windstärke und der Schneefall auf unangenehme Bedingungen anstiegen. Früh morgens wurde seitens der Kursleitung aufgrund der Wetterlage entschieden, zurück zur Gemmihütte zu verschieben. Auf diesem Rückweg erlebten wir die Wichtigkeit eines Windschutzes im Gebirge auf eindrückliche Art und Weise.

 

Unterwegs auf dem Lämmerenboden
Unterwegs auf dem Lämmerenboden

In den darauffolgenden Tagen lernten wir durch Skitouren die zahlreichen Gefahren im Gebirge kennen. Wir lernten die Lawinengefahr richtig einzuschätzen, das Orten und Bergen von verschütteten Kameraden und die Orientierung im Gebirge. Auch in dieser Kursphase war uns Petrus nicht gut gesinnt und bescherte uns durch viel Nebel und Schneefall schwierige Verhältnisse. Leerzeiten entstanden dadurch keine, da die Kursleiter zusätzliche, lehrreiche Theorieblöcke durchführten. Nachdem wir eine weitere Nacht in unseren Biwaks verbracht haben, diesmal bei angenehmeren Verhältnissen, neigte sich der Kurs dem Ende zu. Um viele Erfahrungen reicher, fuhren wir wieder zurück in den wärmeren Norden der Schweiz.

 

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